VERMÖGENSVERWALTER

Die Auftraggeber von JOBS FÜR BERATER


Derzeit sind in Deutschland knapp rund 500 Unternehmen ansässig, die als unabhängige Vermögensverwalter für Dritte gewerblich tätig sein dürfen. Gemäß den Bestimmungen des Kreditwesengesetzes, kurz KWG, unterliegen sie der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Grafik Vermögensverwalter

Sie unterliegen ähnlich strengen Vorschriften wie Banken. Sie haben zwingend Eigenkapitalquoten einzuhalten, sie müssen ihren Meldepflichten gegenüber den Aufsichtsämtern nachkommen und außerdem muss die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID (Markets in Financial Instruments Directive) in der betrieblichen Praxis konsequent gelebt werden.

Kapitalmarktexperten gehen davon aus, dass unabhängige Vermögensverwalter etwa 2-3 Prozent des deutschen Privatvermögens verwalten. Dies entspricht einem gesamten betreuten Kundenvermögen von mindestens 100 Mrd. Euro.

Grafik Geldvermögen

Neben den organisatorischen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen, die es für Vermögensverwalter zu erfüllen gilt, spielt natürlich die Kundenbetreuung und die "Marktbearbeitung" eine große Rolle. So haben sich in den zurückliegenden Jahren viele Vermögensverwalter dazu entschlossen eigene Investmentfonds zu initiieren, die zum Teil zu den besten Fonds ihrer Anlageklasse zählen und sich weiter zunehmender Beliebtheit der Anleger erfreuen.

Zusammenfassend ist der Berufstand der unabhängigen Vermögensverwalter als Zukunftsbranche anzusehen, die für Kunden und Kundenberater einige Vorteile bereithält. Kunden erhalten qualitativ hochwertige Beratungsleistungen gegen ein Honorar, Kundenberater können neutral und bedarfsorientiert beraten. Die Arbeitsteilung zwischen Vermögensverwalter und Depotbank führt oftmals zu erheblichen Kostenvorteilen. Vermögensverwalter können im Interesse ihrer Kunden aus dem gesamten Wertpapieruniversum auswählen und eben nicht nur auf eine Konzernauswahl eigener Produkte zugreifen.